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Survival in Venice

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache (Art)
Überleben in VenedigDeutsch (original)zum Film
Survival in Venice Deutsch (synchronisiert)zum Film
Zusammenfassung
Venedig lebt unter dem Dampfhammer eines gewalttätigen Massentourismus und lebt von ihm. Die Stadt hat aufgehört, als urbane Struktur zu existieren, sie wird von ihren Bewohnern verlassen und verfällt in physischer, sozialer und moralischer Hinsicht. Der Film portraitiert eine grandiose Stadt, die dabei ist, sich selbst zu zerstören. Der Tourismus hat die Stadt an ihre physischen, sozialen und moralischen Grenzen gebracht. Mafiose Strukturen beherrschen das Szenario und unterbinden jedes Einschreiten seitens der Politik.
Der Film zeigt, was vom venezianischen Leben noch übrig geblieben ist: eine Subkultur touristischer Dienstleister. Gepäckträger, Rucksackaufpasser an der Piazza San Marco, Hotelportiers, Gondolieri, Künstler, die nur mehr Seufzerbrücken malen. Die Rentner in den Volkswohnbauten, die vergeblich gegen die gigantischen Kreuzfahrtschiffe protestieren, welche der angeschlagenen Bausubstanz der Stadt den Rest geben. Ein Immobilienmakler, der seinen Kunden verschweigt, dass die Häuser der Stadt in 20 Jahren nicht mehr existieren werden.
Andreas Pichler erzählt vom Leben im Sturm des Tourismus, der die mittelalterliche Stadt leerfegt und sie vielleicht zum Einstürzen bringt. Ein Film über eine Stadt, die sich selber auffrisst und damit auch zum Spiegel der Verhältnisse in ganz Italien wird.
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Italien
Karneval
Gondeln
Kanäle
Tourismus
Stadt
Laufzeit (in Min.):90
Format:35mm
Produktionsjahr:2009
Produktionsland:Österreich, Deutschland
Filmemacher
Regie:

Andreas Pichler

Drehbuch:

Andreas Pichler

Kamera:

Wolfgang Thaler

Stichwörter
Italien; Karneval; Gondeln; Kanäle; Tourismus; Stadt; Liebe; Verfall;
Themen
Wirtschaft, Finanzen & Unternehmen, Hotel - & Gaststättengewerbe, Geografie, Reisen & Kulturen, Europa, Italien