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Senegal: Der Mangroven-Wunder-Wald

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache
Senegal: Der Mangroven-Wunder-WaldDeutschzum Film
Stichwörter
Senegal
Regenwald
Mangroven
Afrika
Lebensgrundlage Fischerei
Fische
Erscheinungsdatum:20.02.2010
Reportage-Format / Quelle:Arte Reportage
Zusammenfassung
Als die Menschen im Senegal ihre Mangrovenwälder zu Holzkohle verarbeiteten vernichteten sie damit buchstäblich ihre Lebensgrundlage.

Denn die Mangroven in den Fluss-Deltas sind die Kinderstube für die Fische im Meer – dank des Engagements eines einzigen Mannes, Haidar
el Ali, aber haben die Menschen im Senegal den Wert der Mangroven inzwischen verstanden.

Haidar el Ali und seiner Hilfsorganisation Océanium ist damit ein kleines afrikanisches Wunder gelungen. Senegalese, aber im Libanon geboren, kam er vor 17 Jahren auf den guten Gedanken, sich für die schwindenden Mangrovenwälder im Senegal stark zu machen.

Mit seinem Wanderkino zieht er seitdem von Dorf zu Dorf und klärt die Menschen über die Bedeutung der Mangroven auf, seine Filme hat er selbst produziert. So überzeugte er sie, 16 Kilometer eines Flussdeltas zur Schutzzone zu erklären, und dort Mangroven-Setzlinge zu pflanzen. Fischen ist dort verboten.

Er bietet Mikrokredite an und verbindet sie mit der Auflage, die frisch gepflanzten kleinen Mangroven zu schützen – mit großem Erfolg verbindet er wirtschaftliche Anreize mit dem Umweltschutz.
Inzwischen folgen 300 Dörfer von Casamance bis Siné Saloum seinen Ideen: Auf Hunderten Hektar wachsen wieder Mangrovenwälder heran und mit ihnen nimmt der Fisch- und Artenreichtum in den Deltas von Senegal wieder zu.