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Papua Neu-Guinea: Leben im Schatten des Vulkans
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Sprache
Papua Neu-Guinea: Leben im Schatten des Vulkans
Deutsch
zum Film
Stichwörter
Pazifik
Natur
Tourismus
Vulkan
Asche
Pompeji
Erscheinungsdatum:
27.02.2010
Reportage-Format / Quelle:
Arte Reportage
Zusammenfassung
Einst war die Stadt Rabaul bekannt als die Perle des südlichen Pazifik. Gegründet um die letzte Jahrhundertwende von deutschen Kolonialisten – ist es immer noch der grösste Tiefwasserhafen in ganz Melanesien und wichtiger Produzent für Kokosnuss-Fleisch und Palmöl.
Lange
war der tropische Ort ein touristischer Anziehungspunkt für Kreuzfahrtdampfer, Weltenbummler und Tauchsportler.
Bis 1994. Als ein verheerender Vulkanausbruch alles unter meterhoher Asche begrub. Heute ist Rabaul das Pompeji des Pazifik.
Noch 15 Jahre nach dem Ausbruch des Vulkans Tavurvur liegen grosse Teile der Stadt begraben unter Lava-Schutt.
Doch der Tavurvur ist längst nicht erloschen. Immer wieder spuckt er Aschefontänen in den Himmel, lässt Lava-Brocken ins Meer regnen.
Doch trotz aller Widrigkeiten und Gefahren - die Einwohner von Rabaul und der vorgelagerten Halbinsel Matupit trotzen Mutter Natur.
Die Regierung würde sie am liebsten umsiedeln – doch solche Pläne stoßen auf heftigen Widerstand der Bewohner.
Statt irgendwo im Hinterland – weitab von jeder Einkommensquelle leben zu müssen, fahren die Menschen lieber jeden Morgen raus zum Fischen - im Schatten des Vulkans.