Die Seerose kommt in ganz Europa vor, weltweit gibt es etwa vierzig Arten. Sie liebt stehende oder langsam fließende Gewässer, die reich an Nährstoffen sind. Bei uns ist sie vom Aussterben bedroht und daher geschützt. In Gartenteichen findet man zahlreiche Zuchtformen.
Seerosen blühen - je nach Art und Sorte - weiß, gelb, rosa, rot oder sogar violett. Die Blätter und Blüten liegen auf der Wasseroberfläche, während die Wurzeln tief im Grund des Gewässers verankert sind. Die Seerose hat die längsten Stiele aller heimischen Blütenpflanzen: Bis zu drei Meter können sie lang werden und sollen schon so manchem Schwimmer zum Verhängnis geworden sein.
In der griechischen Mythologie werden Seerosen mit Naturgöttinen, den Nymphen, in Zusammenhang gebracht. Daher rührt wohl auch ihr lateinischer Name "Nymphea alba" - weiße Nymphe.