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Mein Freund, der Tumor

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache (Art)
Mein Freund, der TumorDeutsch (original)zum Film
Zusammenfassung
Wenn Krankheit eine Reise wäre, wäre Peter Horn seit zwanzig Jahren unterwegs. Mit 16 bekam er den nüchternen medizinischen Befund, dass vier gutartige Tumore in Gehirn und Wirbelsäule wuchern. Das Wort gutartig schließt dabei den möglichen Tod des Patienten nicht aus. Zwei der Tumore in seinem Kopf konnten nicht entfernt werden. Seither versucht er die Krankheit als einen Teil von sich anzunehmen. Als eine Möglichkeit, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Die Tumore melden sich in unterschiedlichen Abständen, um ihn aufzufordern, nach innen zu schauen. Peter Horn kann sie spüren und hat gelernt, mit ihnen umzugehen. Mittlerweile sind es nicht mehr Feinde, die es zu bekämpfen gilt, sondern Freunde und Wegweiser auf der täglichen Weltreise ohne Angst vor dem Tod.

In seinem ersten Dokumentarfilm begleitet Andreas Horn seinen Bruder auf dieser „alltäglichen“ Reise, bleibt ihm nahe, ohne ihm zu nahe zu kommen. Der erfahrene Kameramann arbeitete erstmals ohne Team mit DV-Kamera und Richtmikrophon. Es gelingt ihm, in der brüderlichen Intimität die Lebensfreude eines Todkranken einzufangen, von der gesunde Menschen meist nur träumen können.
Trailer leider nicht vorhanden
Krebs
Tumor
Metastasen
Kraknheit
Tod
Schicksal
Laufzeit (in Min.):30
Produktionsjahr:2001
Filmemacher
Regie:

Andreas Horn

Drehbuch:

Andreas Horn

Stichwörter
Krebs; Tumor; Metastasen; Kraknheit; Tod; Schicksal; Identität; Familie; Heilung; Operation; Arzt; Medizin; Selbsterfahrung; Spiritualität
Themen
Porträts & Biografien, Weitere interessante Menschen, Medizin, Psychologie & Gesundheit, Krebs