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Max Schmeling

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache (Art)
Max SchmelingDeutsch (original)zum Film
Max SchmelingDeutsch (synchronisiert)zum Film
Name der Serie/Reihe
Zusammenfassung
Er ist der wohl populärste deutsche Sportler des 20. Jahrhunderts. Einziger Deutscher Schwergewichts-Weltmeister, Filmheld und Mustergatte mit einem großen Herzen und einer harten Rechten. Max Schmelings sportliche Karriere beginnt im Kino. 1921 – als 16-Jähriger – sieht er einen Film über den Weltmeisterschaftskampf zwischen Jack Dempsey und Georges Carpentier und überzeugt Vater Schmeling, dass sein Sohn Profi-Boxer werden müsse. Bereits 1926 wird Schmeling Deutscher Meister, ein weiteres Jahr danach Europameister im Halbschwergewicht. Doch Max will mehr. Er reist nach New York, ins "El Dorado" des Boxsports. Am 12. Juni 1930 gewinnt Max Schmeling gegen den Amerikaner Jack Sharkey die Weltmeisterschaft im Schwergewicht. Ein Kampf bringt die Legende Max Schmeling zum Strahlen: Am 19. Juni 1936 schlägt der bereits 30jährige Schmeling in der 12. Runde den haushoch favorisierten "Braunen Bomber" Joe Louis K.O. 90.000 geschockte Zuschauer im New Yorker Yankee- Stadium und Millionen Menschen weltweit an den Radios verfolgen "die größte Sportsensation aller Zeiten". Schmelings Sieg über den Schwarzen Joe Louis ist für das Regime in Berlin ein perfekter Propagandacoup. Hitler tönt: "Jeder Deutsche kann heute stolz sein!" Max Schmeling lässt sich zwar feiern, doch ein Nationalsozialist oder gar ein Antisemit ist er nicht. Als man ihm nahe legt, sich von seinem jüdischen Manager Joe Jacobs zu trennen, wehrt er sich mit Erfolg. Max Schmeling bleibt bis Juni 1938 eines der wichtigsten Aushängeschilder für die NS-Propagandamaschinerie – so lange, bis er im Revanchekampf gegen Joe Louis nach nur 124 Sekunden ausgezählt wird. Ein Glück, wie Schmeling später selbst erkennen wird. Zusammen mit der Schauspielerin Anny Ondra, die er 1933 heiratet, zieht er sich auf sein Landgut Ponickel in Pommern zurück. Ein Jahr später wird er plötzlich zum Militär einberufen. Er wird einer der prominentesten deutschen Spitzensportler bleiben, der an die Front muss. 1947, im Alter von 42 Jahren, steigt Max Schmeling noch einmal in den Ring – um Geld zu verdienen, denn die Schmelings haben im Krieg fast alles verloren. Schließlich holt ihn der Coca-Cola-Chef James A. Farley, als Manager in den Getränkekonzern. Schmeling wird ein wohlhabender Mann, der stets Großzügigkeit beweist, wenn er um Hilfe gebeten wird. Als Joe Louis 1981 verarmt stirbt, übernimmt Schmeling wie selbstverständlich die Kosten der Beerdigung. Heute lebt Max Schmeling zurückgezogen auf seinem Landgut in der Nähe Hamburgs.
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Sport
Boxen
Ring
Kampf
Hitler
Drittes Reich
Produktionsjahr:2003
Filmproduktionsfirmen & Filmförderungsinstitute
Produktionsfirma:

Cinecentrum

Erscheinungsdaten
Erscheinungsdaten: 
MedienLandDatumKommentar
TV PremiereDeutschland06.10.2003ARD
Stichwörter
Sport; Boxen; Ring; Kampf; Hitler; Drittes Reich; Deutschland; Juden; Weltmeister; Joe Louis; Schwergewicht
Themen
Porträts & Biografien, Sportler, Geschichte, Geschichte Europa, Deutschland, Drittes Reich - Zweiter Weltkrieg, Sport, Kampfsport, Sportler