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Vancouver: Im Schatten der Winterspiele

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache
Vancouver: Im Schatten der WinterspieleDeutschzum Film
Stichwörter
Kanada
Olympia
Olympische Winterspiele
Vancouver
Umwelt
Indianer
Erscheinungsdatum:06.02.2010
Reportage-Format / Quelle:Arte Reportage
Zusammenfassung
Auf Vancouver in Kanada richten sich alle Augen ab dem 12. Februar. Die Stadt der Olympischen Winterspiele verspricht politische und ökologische Perfektion: Alle Völker dieser Erde im Sports-Geist vereint, Spiele, die die Umwelt nicht zerstören und die vor allem auch die Menschen respektieren, die in Kanada schon Jahrhunderte vor der Ankunft der Siedler aus Europa lebten.

Das Logo ist nach einem kulturellen Symbol der Indianer gestaltet – auch die Medaillen und die Podien erinnern in ihrer Gestaltung an indianische Ursprünge. Die Organisatoren haben höchst offiziell die vier indianischen Nationen mit ins Boot geholt, auf deren Territorien die Wettkämpfe spielen werden.

Sie verhandelten mit den Chefs dieser Völker über die Nutzungsrechte indianischen Erbes für "Olympische Produkte".

Das ist ein gewaltiger Fortschritt gegenüber der Vergangenheit – einer Vergangenheit, deren Wunden aber noch immer nicht alle verheilt sind.

1,3 Millionen "Ureinwohner" leben in Kanada, das sind vier Prozent der Bevölkerung. Allein in British Columbia, der Provinz Vancouvers, sind es 200 000. Einige Stämme haben ihr Glück gemacht: Sie sind reich, weil sie ihr Land an Einkaufszentren oder an Casinos verpachtet haben. Andere aber leben noch immer isoliert, in Armut, ohne Arbeit.

Sie sind abhängig von Sozialhilfe, Alkoholismus und Junkfood zerstören sie - ihnen helfen die Spiele nicht aus dem Elend – Vladimir Vasak und Mélanie Cossette zeigen in ihrer Reportage die gute und die Schatten-Seite der Winterspiele 2010 in Vancouver.