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Eine andere Welt ist möglich

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache (Art)
Eine andere Welt ist möglichDeutsch (original)zum Film
Zusammenfassung
Dokumentarfilm über das Weltsozialforum in Belém im Januar 2009 und den Kampf der Indianer gegen die Zerstörung des Amazonas-Urwaldes durch Globalisierung und neue Riesenstaudämme.
Zwei Tage war Indianerhäuptling José Carlos vom Stamm der Arara unterwegs, um aus seinem Urwalddorf
Terra Wanga in die nordbrasilianische Millionenmetropole Belém zu gelangen, zum Weltsozialforum. Dafür hat er die Reisaussaat verschoben, Frau und Kinder zurückgelassen, doch schließlich geht es um die Zukunft seines Dorfes, wie er uns berichtet. Denn wenn „Belo Monte“, der grösste Staudamm Brasiliens, tatsächlich gebaut wird, sitzt sein Dorf künftig auf dem Trockenen, abgeschnitten vom lebensspendenden Wasser des mächtigen Xingu-Flusses, den die Indianer von altersher als Gott verehren. Insgesamt über 10 000 Quadratkiliometer Urwald sollen in dem riesigen Stausee versinken, Tausende Indianer und Flussbewohner umgesiedelt werden. „Helfen kann uns nur noch internationale Unterstützung“, sagt José Carlos, „deswegen sind wir hier“.

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amazonas
Regenwald
Weltsozialforum
Umweltzerstörung
Staudamm
Belem
Laufzeit (in Min.):90
Farbe:color
Produktionsjahr:2009
Produktionsland:Brasilien
Filmemacher
Produzenten:

Martin Keßler

Regie:

Martin Keßler

Drehbuch:

Martin Keßler

Stichwörter
amazonas; Regenwald; Weltsozialforum; Umweltzerstörung; Staudamm; Belem; Brasilien
Themen
Wirtschaft, Finanzen & Unternehmen, Globalisierung, Natur, Umwelt & Ökologie, Bäume & Wälder, Naturschutz