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Ein Mädchen im Ring

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache (Art)
Ein Mädchen im RingDeutsch (original)zum Film
Zusammenfassung
Die heute 24-jährige Fikriye Selen wurde als Türkin in Deutschland geboren. Als der Film entstand, machte sie gerade Abitur. Heute studiert sie Internationale Betriebswirtschaft, um später einmal auch in der Türkei arbeiten zu können. Vor allem aber ist Fikriye Boxerin. In den Räumen des Vereins "Faustkämpfer" in Köln-Kalk trainieren sie und ein deutsches Mädchen als die einzigen Frauen zwischen 30 bis 40 Männern. Viele fanden Gefallen an der schönen Fikriye, doch bald mussten sie akzeptieren, dass sie an keinem von ihnen interessiert ist und das Boxen ernster nimmt als die meisten von ihnen. Fikriye passt nicht zu der Klischeevorstellung von der unterwürfigen Türkin mit Kopftuch, trotzdem lebt sie sehr familienverbunden. Ihr Selbstverständnis als Boxerin beschreibt Fikriye so: "Auf keinen Fall so etwas wie Sich-Schlagen oder Prügel-einstecken-können. Eher Disziplin, Aufopferung und Ehrlichkeit. Zwei Menschen gehen in den Ring. Beide wollen gewinnen. Es gibt keine Intrigen. Der Bessere gewinnt."

Mit ihrem Dokumentarfilm gelingt der türkischen Filmemacherin Aysun Bademsoy ein eindringliches Porträt der jungen Boxerin: Eine Woche ihres Lebens fängt sie mit der Kamera ein - in der Schule, im Elternhaus und beim Training.
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Gastarbeiter
Generation
Boxen
Sport
Ring
Fraun
Laufzeit (in Min.):30
Produktionsjahr:1996
Filmemacher
Regie:

Aysun Bademsoy

Drehbuch:

Aysun Bademsoy

Stichwörter
Gastarbeiter; Generation; Boxen; Sport; Ring; Fraun; Weiblich; Männerdomäne; Minderheit; Halmich; Klischee; Training
Themen
Gesellschaft & Zusammenleben, Emigration & Immigration, Integration & Toleranz, Sport, Kampfsport