Ernest Hemingway, einer der berühmtesten Schriftsteller der Welt, Nobelpreisträger, Abenteurer, Boxer, grandioser Jäger, Medienheld, Soldat und Macho, begeht am 2. Juli 1961 Selbstmord. Schicksal und Begabung sind in der Familie Hemingway untrennbar miteinander verwoben. Der Dokumentarfilm untersucht, was dieses tragische Erbe für die Kinder und Enkel von Ernest Hemingway bedeutet und welche Rolle es in ihrem Leben spielt. John Hemingway, der Enkel des Autors, lebt heute in Italien. Ihn begleitet der Dokumentarfilm auf eine Reise zu den Schauplätzen dieser ungeheuerlichen Familiengeschichte. John will endlich seine Familie und das Leben seines Großvaters verstehen. Und er hofft, auch das Schicksal seines Vaters ergründen und begreifen zu können. Johns Vater hieß Greg Hemingway. Der geliebte Sohn von Ernest Hemingway wurde ein wohlhabender Arzt. Vor fünf Jahren starb er unter mysteriösen Umständen. Hat sich bei ihm das dunkle Familiengeheimnis fortgesetzt? Gibt es einen Fluch, der auf den Hemingways lastet? John will es wissen. Er folgt den Spuren seines Großvaters und seines Vaters quer durch Amerika auf der Suche nach ihrem Schicksal, um sein eigenes Leben vielleicht besser verstehen zu können. Die Reise beginnt mit einem Besuch bei Norman Mailer, dem Freund und Weggefährten Ernest Hemingways, und führt über Florida bis nach Idaho, wo der Lebenskreis des größten amerikanischen Schriftstellers des letzten Jahrhunderts begann – und schließlich auch sein Ende fand. John Hemingway trifft dabei andere berühmte Träger des großen Namens.
TANGRAM - Christian Bauer Filmproduktion
Clarissa Ruge