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... dann leben sie noch heute. Das Ende der unendlichen Geschichte

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache (Art)
... dann leben sie noch heute. Das Ende der unendlichen GeschichteDeutsch (original)Wo gibt's den Film?
Name der Serie/Reihe
Zusammenfassung
1961, vierzehn Tage nach Beginn des Mauerbaus, startet Regisseur Winfried Junge das Filmprojekt KINDER VON GOLZOW im Oderbruch. Diese inzwischen älteste Langzeitchronik der Filmgeschichte zeigt das Heranwachsen und die Schicksale von Menschen einer Generation, die vor knapp fünf Jahrzehnten gemeinsam in einem Dorf, 80 km östlich von Berlin, eingeschult wurden. Der Filmemacher begleitet sie auf ihren verschiedenen Wegen und erzählt von ihrem aktuellen Leben im heute vereinten Deutschland. Fünf ehemalige Schüler des Golzower Einschulungsjahrgangs 1961 werden im letzten Teil porträtiert. Im Mittelpunkt stehen Elke, Karin und Gudrun sowie Gudruns Vater Arthur Klitzke, der weithin bekannte Golzower LPG-Vorsitzende. Es gibt auch eine Begegnung mit der ersten Klassenlehrerin Marlies Teike. Bernhard und Eckhard sind bis heute befreundet. Die Kamera habe es mit den beiden nie leicht gehabt, meint Winfried Junge, denn die zwei seien unauffällige Kinder gewesen, die gern anderen den Vortritt gelassen haben. Wegen mancher Ähnlichkeiten der beiden wählten die Filmemacher das Stilmittel des Doppelporträts. "Eigentlich sollte schon nach dem Film aus dem Jahr 2006 das Ende der unendlichen Geschichte erreicht sein. Doch Winfried Junge sucht wie ein Vater weiter den Kontakt zu seinen ´Golzower Kindern´. Beharrlich fragt er nach und versucht, die Lebensläufe in Bildern nachvollziehbar zu machen. Am Ende der Episoden über einzelne Porträtierte stehen Standbilder, die nunmehr 47 Jahre im Schnelldurchlauf Revue passieren lassen. Teile eines Lebens und ein Abschnitt der Zeitgeschichte, schnörkellos und schön, traurig und unerbittlich." film-zeit.de

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DDR
Biografie
Alltag
Familie
Chronik
Gesellschaft
Laufzeit (in Min.):278
Farbe:color / b&w
Format:35mm
Seitenverhältnis:4:3
Produktionsjahr:2006
Produktionsland:Deutschland
Pressestimmen
"Doch sind Junges Filme mittlerweile weit mehr als Porträts einfacher Menschen und individueller Lebensläufe: begonnen in einem Staat, den es heute nicht mehr gibt, sind sie ein Archiv für DDR-Alltagsgeschichte, eine Wunderkammer, die Sprachen, Gesten und Rituale aus dem Leben im sozialistischen Deutschland bewahrt." Schnitt

"Die Kinder-von-Golzow-Filme zeigen Lebensgeschichte als Zeitgeschichte und Zeitgeschichte als Lebensgeschichte. Inklusive Dorfgeschichte, Rocklängengeschichte, Inneneinrichtungsgeschichte, Ideologiegeschichte und viele mehr." Tagesspiegel

"Zuletzt hat Winfried Junge in seinem Lebenswerk das porträtiert, woran er am wenigsten dachte und was der Sozialismus einst ganz abschaffen wollte: das Schicksal selbst." Tagesspiegel

"So reisen wir mit den Kindern von Golzow durch deutsche Mentalitäten, die längst keine deutsch-deutschen mehr sind. Am Ende dieses fünf Stunden langen, kurzen Dokumentarfilms hören wir aus Kinderkehlen ein Oderbruch-Lied, unsere Alltags-Helden werden nach 46 Jahren für immer in die Anonymität entlassen - und wir werden ihnen, den Junges und diesem kurzweiligen Langzeit-Filmprojekt aus dem puren Leben mehr als nur eine Träne nachweinen." Berliner Morgenpost
Auszeichnungen: 
Festivals & PreisverleihungenJahrStatusAuszeichnung
Berlin International Film Festival2006
Stichwörter
DDR; Biografie; Alltag; Familie; Chronik; Gesellschaft; Langzeitbeobachtung; Mauerfall; Wiedervereinigung
Themen
Geschichte, Neueste Geschichte, Politik, Politische Systeme, Kommunismus, Gesellschaft & Zusammenleben