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Niemals vergessen

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache (Art)
Contre l'oubli, la trace des dictaturesFranzösisch (original)zum Film
(Niemals vergessen)Deutsch (untertitelt)zum Film
((Contre l'oubli, la trace des dictatures))Array ()zum Film
Zusammenfassung
In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts verzeichnete die Demokratiebewegung in Europa große Siege. In Spanien, Griechenland und Portugal wurden in den 70er Jahren die letzten faschistischen Diktaturen gestürzt beziehungsweise auf friedlichem Wege beseitigt. Durch den anschließenden Beitritt in die Europäische Gemeinschaft wurde der Demokratisierungsprozess dieser Länder besiegelt. Doch schon bald stellte sich die Frage des Umgangs mit der Vergangenheit. Sollte den einstigen Tätern der Prozess gemacht oder verziehen werden?

Trotz ihrer geografischen, historischen und kulturellen Nähe gingen die drei jungen Demokratien Spanien, Portugal und Griechenland beim Umgang mit ihrer Vergangenheit in den 70er Jahren unterschiedliche Wege. Spanien, das sich für eine Amnestie entschied, wird heute von seiner Vergangenheit eingeholt. Portugal und Griechenland, wo die Verbrecher verurteilt wurden, scheinen auf den ersten Blick besser mit der eigenen Geschichte umzugehen. Doch stimmt das?
Archivmaterial, Aussagen von Zeitzeugen und Bilder von symbolträchtigen Orten stehen im Zentrum dieser Zeitreise. Mittäter von damals und prominente Wegbereiter der anschließenden Demokratisierung sowie Vertreter der jüngeren Generation kommen zu Wort. Für Spanien beispielsweise José Maria Aznar, ehemaliger Ministerpräsident und Gegner des "Gesetzes zur historischen Erinnerung", und Leyre Pajín, heute Parteisekretärin der Sozialisten und einst Verfechterin des besagten Gesetzes. Für Portugal äußern sich der hochrangige Kommunist Ruben De Carvalho, drei der "Hauptmänner der Aprilrevolution", Vasco Lourenço, Vitor Alves und Otelo De Carvalho, sowie Jorge Sampaio, Anwalt der politischen Häftlinge unter Salazar, der 1996 zum Präsidenten gewählt und 2001 wiedergewählt wurde. Den Fall Griechenland erläutern der Historiker Christos Lazos, der dem Organisationskomitee des Aufstands von 1973 angehörte, Konstantin Mitsotakis, Premierminister zwischen 1990 und 1993, und der Dichter und Kommunist Titos Patrikios, der 1950 verschleppt wurde.
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Diktatur
Diktator
Tyrannei
Tyrann
Despot
Spanien
Laufzeit (in Min.):91
Farbe:color
Produktionsjahr:2009
Produktionsland:Frankreich
Mitwirkende im FilmArtKommentar
Vítor AlvesInterviewte Person+Darsteller 
José María AznarInterviewte Person+Darsteller 
Otelo Saraiva de CarvalhoInterviewte Person+Darsteller 
Ruben de CarvalhoInterviewte Person+Darsteller 
Christos LazosInterviewte Person+Darsteller 
Vasco LourençoInterviewte Person+Darsteller 
Konstantin MitsotakisArray 
Leire PajínArray 
Titos PatrikiosArray 
Jorge SampaioArray 
Filmproduktionsfirmen & Filmförderungsinstitute
Produktionsfirma:

Compagnie des Phares & Balises

Weitere Firmen:

ARTE F (Distributor)

Filmemacher
Regie:

Pierre Beuchot

Drehort: 
DrehorteKommentar
Griechenland
Portugal
Spanien
Stichwörter
Diktatur; Diktator; Tyrannei; Tyrann; Despot; Spanien; Griechenland; Portugal; Politik; Herrschaft; Demokratisierung; Demokratie; Europäische Gemeinschaft; EU; Europa;
Themen
Geschichte, Geschichte Europa, Spanien & Portugal, Spanischer Bügerkrieg & Franco - Regime, Griechenland & Türkei, Politik, Politische Systeme, Faschismus, EU - European Union