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Blue Note - A Story Of Modern Jazz

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache (Art)
Blue Note - A Story Of Modern JazzEnglisch (original)zum Film
Blue Note - A Story Of Modern JazzDeutsch (untertitelt)zum Film
Blue Note - A Story Of Modern JazzEnglisch (untertitelt)zum Film
Zusammenfassung
Nun ist der Jazz schon die einzige reguläre Kunstform, die die Vereinigten Staaten je hervorgebracht haben und doch wollte ihn anfangs niemand so recht ernst nehmen. Als nun Ende der 30er Jahre die erste große Jazz-Strömung (der »Traditional Jazz«) langsam zu neuen Horizonten aufbrach, endete für zwei deutsche Emigranten die Flucht vor den Nazis in Amerika. Dort angekommen, gründeten Alfred Lion und Frank Wolff 1939 praktisch aus dem Nichts ein Plattenlabel. Sie begannen, die Musik aufzunehmen, die sie liebgewonnen hatten.

War für den Durchschnittsamerikaner schon der »Traditional Jazz« z.T. schwere Avantgarde, so muß ihm die jazzinterne Avantgarde übel aufgestoßen sein. Trotzdem setzten sich die Beiden mit Veröffentlichungen von Bebop oder Cool-Jazz auf ihrem »Blue Note«-Label schließlich durch und verschafften diesem »Modern Jazz« die ihm gebührende breitere Öffentlichkeit. Mit dem Risiko, auf damals völlig unbeschriebene Gesichter zu setzen (Thelonious Monk, Sonny Rollins oder Herbie Hancock), gelang es dem bis 1966 bestehenden Label, zum bedeutendsten Chronisten des »Modern Jazz« zu wachsen.

Knapp 60 Jahre nach Gründung von »Blue Note« würdigt Regisseur Julian Benedikt die beiden Pioniere Lion und Wolff mit seinem nobel konzipierten Dokumentarstück. Was Robert Altman in Kansas City nur mit Wohlwollen zugestanden werden kann, erfüllt Julian Benedikts Film einwandfrei: Durch den wohldurchdachten und cleveren, weil unaufdringlichen Schnittrhythmus bietet der Film ein mehr als adäquates optisches Pendant zur Musik.

Auch das einmalige und unverwechselbare Layout der »Blue Note«-Plattencover findet sich wieder in der graphischen Gestaltung der Namenseinblendungen. Erstaunlich, mit wie vielen Jazz-Legenden sowohl aus der alten Labelära als auch aus der seit 1986 dauernden Neugründungsära Julian Benedikt aufwarten kann, die seinen Film zu einem wichtigen und stimmigen Dokument der von jeher innovativsten Musikrichtung veredeln. That really »schwings«!
Trailer leider nicht vorhanden
Musik
USA
Jazz
Instrument
Genre
Dreissiger Jahre
Laufzeit (in Min.):90
Farbe:color / b&w
Format:35mm
Tonformat:Dolby Stereo
Produktionsjahr:1996
Mitwirkende im FilmArtKommentar
DJ Smashinterviewte Person 
Herbie Hancockinterviewte Person 
Kareem Abdul Jabbarinterviewte Person 
André Previninterviewte Person 
Max Roachinterviewte Person 
Carlos Santanainterviewte Person 
Bertrand Tavernierinterviewte Person 
Cassandra Wilsoninterviewte Person 
Filmproduktionsfirmen & Filmförderungsinstitute
Produktionsfirma:

Euroarts Entertainment

ARTE (co-production)

SDR (co-production)

Filmförderung:

MFG Baden-Wuerttemberg

Filmemacher
Produzenten:

Ulli Pfau (producer)

Regie:

Julian Benedikt

Drehbuch:

Julian Benedikt

Kamera:

Wiliam Rexer

Schnitt:

Andrew Hulme

Stichwörter
Musik; USA; Jazz; Instrument; Genre; Dreissiger Jahre; Tanz; Trompete; Plattenfirma; Miles Davis; Jahrzehnte; Porträt; Musikgeschichte
Themen
Musik, Jazz