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Afghanistan – Der Junge aus dem Tal der Buddhas

Name der Serie/Reihe
Zusammenfassung
Der Film führt in eine der faszinierendsten Landschaften am Hindukusch - in das 230 Kilometer nordwestlich von Kabul gelegene Hochtal von Bamiyan. Er begleitet einen Archäologen sowie Experten der UNESCO bei ihren Arbeiten und gewährt Einblick in den Alltag des vierzehnjährigen Sajjed Daoud, der mit seinem Lohn als archäologischer Grabungshelfer eine siebenköpfige Familie ernährt. Berühmt wurde Bamiyan wegen seiner kolossalen Buddhastatuen, die buddhistische Mönche im 6. Jahrhundert in den Fels gemeißelt hatten. Im Februar 2001 befahl Mullah Omar, der Führer der sogenannten Taliban-Regierung, ihre Zerstörung. Trotz weltweiter Proteste wurde die Sprengung von den fanatischen Gotteskriegern durchgeführt. Ein einzigartiges Kulturerbe ging für immer verloren. Als die Dreharbeiten zu diesem Film stattfanden, im Sommer 2004, macht die Schlagzeile die Runde, unter der Erde von Bamiyan schlummere ein dritter Riesenbuddha - mehr als 300 Meter lang. Der französische Archäologe afghanischer Herkunft Zemaryalai Tarzi begann, mit 70 lokalen Helfern nach dem Giganten zu graben. Das Filmteam wurde Zeuge, wie er verblüffende Indizien zu Tage förderte. Für die in Bamiyan ansässigen Hazara bedeutet Tarzis spektakuläre Suche vor allem eines: bezahlte Arbeit. In der unterbeschäftigten und an den Kriegsfolgen stark leidenden Region ist das ein seltenes Glück.
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Afghanistan
Krieg
Terror
Taliban
Hindu Kush
Tal
Laufzeit (in Min.):43
Format:Digital Betacam
Produktionsjahr:2005
Filmproduktionsfirmen & Filmförderungsinstitute
Produktionsfirma:

SWR

Filmemacher
Regie:

Ulrike Becker

Stichwörter
Afghanistan; Krieg; Terror; Taliban; Hindu Kush; Tal; Landschaft; Asien
Themen
Geschichte, Vergangene Kulturen, Geografie, Reisen & Kulturen, Asien