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Australien - 40.000 Years of Dreaming

Ort

Titel des Films (je Sprachfassung)Sprache (Art)
40,000 Years of DreamingEnglisch (original)Wo gibt's den Film?
Australien - 40.000 Years of DreamingDeutsch (untertitelt)Wo gibt's den Film?
Name der Serie/Reihe
Zusammenfassung
Was sind Filme: Propaganda, Mythen, Kunst, Belehrung, Instruktion, Unterhaltung, Kraft? Für George Miller sind Filme zunächst visuelle Musik, so wie sein eigener Film ‚Mad Max‘. Er bezeichnet diesen Film als ein Stück visuellen Rock´n Rolls, den er ohne Ton schnitt, um einen Rhythmus für das Auge zu schaffen. Ein Film der den universellen Mythos des Helden transportiert, die Franzosen interpretierten ihn als post-apokalyptischen Western, die Japaner fanden ihren Samourai wieder und in Skandinavien sahen viele in Mad Max den Urtyp des Wikingers. Filme können also öffentliche Träume und Mythen sein, und insbesondere in Australien, die 40.000jährige Tradition des Träumens fortsetzen ...
Zuerst gab es den ‚Song of Land‘: der weiße Mann zog hinaus, um das Land zu erobern, der Pionier wurde zur Hauptfigur, die Natur schlug bisweilen zurück. Der Regisseur Ken Hall machte den Buschmann zur Zentralfigur australischer Filme, eine fast romantische Figur, die er mit einem naiven, kindhaften Blick zeichnete. Die Strafgefangenen wurden die nächsten Filmhelden. Je älter eine australische Familie ist, desto wahrscheinlicher ist es, daß man von Strafgefangenen abstammt. Eine weitere Heldenfigur ist der Bushranger, die Geschichte des Rangers Ned Kelly gehört zu den populärsten im australischen Kino. Diese Helden finden sich auch in den Filmen der berühmtesten australischen Regisseure der älteren Generation (Damion Daira, Ken Hall und Peter Weir). Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das australische Kino dunkel und still. Die australische Kinopolitik war zurückhaltend und schüchtern, amerikanische Filme bestimmten den Markt. Erst in den siebziger Jahren kam es zu einer Renaissance des australischen Films, mit neuen Helden (Frauen, Homosexuelle, Einwanderer und die Ureinwohner Australiens). ‚Geda‘ war der erste Film, der das Schicksal der australischen Ureinwohner thematisierte. Ein dunkles Hausmädchen bricht nach Jahren der Unterwerfung in einem weißen Haushalt auf, zurück in den Dschungel zu ihrer Familie. Sie wird dort aber weder verstanden noch akzeptiert und stürzt letztendlich in den Tod.
Heute steht das australische Kino auf dem bisherigen Zenit seiner weltweiten Popularität; die erfolgreichsten Regisseure wandern nach Hollywood aus (Peter Weir, George Miller u.v.a.). Mit Ausschnitten aus Filmen von: Ken G. Hall, Leslie Norman, Charles Chauvel, David Elfick, Phillip Noyce, Beaumont Smith, Norman Dawn, Charles Tait, Raymond Longford, Harry Watt, Clarence G. Badger, Ralph Smart, John Heyer, Peter Weir, Peter Faiman, Tony Richardson, Nadia Tass, Tim Burstall, Bruce Beresford, Ted Kotcheff, Donald Crombie, Tom Jeffrey, Gillian Armstrong, Tom Cowan, Steve Jodrell, John Duigan, Fred Schepisi, Stephen Elliott, Geoff Burton, Kevin Dowling, Ray Argall, John Ruane, Geoffrey Wright, Baz Luhrmann, Ned Lander, Ray Lawrence, P.J. Hogan, Rolf de Heer, Emma-Kate Croghan, Sophia Turkiewicz, Michael Powell
Trailer leider nicht vorhanden
Kino
Film
Filmgeschichte
Australien
Australischer Film
Mythos
Laufzeit (in Min.):67
Farbe:color
Seitenverhältnis:4:3
Tonformat:Dolby Stereo
Produktionsjahr:1997
Altersfreigabe
   
Deutschland: ab 12 Jahren
Filmproduktionsfirmen & Filmförderungsinstitute
Produktionsfirma:

Kennedy Miller Productions

Filmemacher
Regie:

George Miller

Drehbuch:

George Miller

Drehort: 
DrehorteKommentar
Australia
Stichwörter
Kino; Film; Filmgeschichte; Australien; Australischer Film; Mythos; Traum; Kultur
Themen
Filmproduktion, Filmemacher, Übers Filmemachen, Über Filme & Filmgeschichte